Inhalt Adreßgewinnung für E-Mail-Newsletter
 
IMPRESSUM
Kontakt
Dienstleistungen
E-Mail

E-MAIL-
GRUNDLAGEN

Vergleich E-Mail/Web
Regeln für E-Mail
Signaturen
Spam vermeiden

MAILINGLISTEN
Was sind Mailinglisten?
Anwendungen im Marketing
Beispiele
Umsetzung

WERBUNG PER E-MAIL
Textanzeigen
Für wen geeignet?
Beispiele

KOMMENTIERTE LINKS
 
Zur Hauptseite

Anmeldung per Formular und E-Mail

Um E-Mails an Kunden und Interessenten versenden zu können, braucht man E-Mail-Adressen. Diese naheliegenden Einsicht führt zu zahllosen Formularen, die in Websites der tippfreudigen Surfer harren. Unter dem Aspekt, wie Anwender an diese Formulare herangeführt werden, lassen sich zwei Kategorien unterscheiden: freiwillig auszufüllende und aufgezwungene Formulare.

Formulare auf freiwilliger Basis

Bei den auf Freiwilligkeit basierenden Formularen wird dem Anwender das Angebot gemacht, sich in einen E-Mail-Verteiler einzutragen. Dieses Vorgehen hat für den Anbieter den Vorteil, daß die Besucher – abgesehen von einigen "Spaßvögeln" – in der Regel echte Adressen eingeben werden.

E-Mail-Adresse gegen Angebot

Sehr häufig findet man speziell bei Downloadangeboten Formulare, welche die Benutzer ausfüllen müssen, bevor sie ihre eigentlich beabsichtigten Aktionen fortsetzen können. Diese Methode hat ihre Reize, da man zum Beispiel bei nützlichen Freeware-Programmen, hinter denen eine kostenpflichtige Vollversion steht, sehr viele Adressen von Anwendern bekommt, die sich für ein derartiges Programm interessieren. Allerdings ist diese Verfahren auch mit Schwächen behaftet:

"Privacy Policy" fördert Eingabe echter Adressen

Oft werden falsche Adressen eingegeben aus der Besorgnis heraus, die E-Mail-Adressen könnten an weitere Firmen oder gar Spammer weiterverkauft werden.

Das Mittel dagegen ist eine sogenannte "Privacy Policy" – die klare Aussage, daß die erhobenen Daten nur zur Verwendung im eigenen Haus bestimmt sind und an niemanden weitergegeben werden. Diese Privacy Policy sollte in unmittelbarer Nähe des Formulars gut sichtbar zu lesen oder abzurufen sein.

Länge der Formulare

Ein anderes Hemmnis für das Ausfüllen von Formularen ist deren oft ausufernde Länge. Wenn die Kommunikation per E-Mail erfolgen soll – welchen Sinn hat es dann, auch die Postanschrift, Telefon- und Faxnummer zu erfragen? Hierbei ist zu bedenken, daß jedes weitere Feld die Wahrscheinlichkeit mindert, daß die Besucher das Formulars ausfüllen.

Erforderliche und fakultative Felder

Ein Kompromiß ist die Unterscheidung zwischen erforderlichen und weiteren Feldern. Erforderliche Felder sind der Name und die E-Mail-Adresse. Weitere Felder können fakultativ bleiben. Die Unterscheidung zwischen erforderlichen und fakultativen Feldern sollte für den Anwender deutlich erkennbar sein.

Üblich und sinnvoll ist es, den Interessenten den Empfang von weiteren Informationen per E-Mail erkennbar freizustellen. Dies wird üblicherweise gelöst durch ein Kontrollfeld, das standardmäßig aktiviert ist, sich aber auch wieder deaktivieren läßt. Ein solches minimalistisches Formular zum Einsammeln von E-Mail-Adressen könnte sich also auf drei Felder beschränken:

  • Name (erforderlich)
  • E-Mail-Adresse (erforderlich)
  • Informationsanforderung (fakultativ, Vorgabe "ja")
Nur zu verwertende Daten erheben

Grundsätzlich stellt sich allerdings die Frage, ob überhaupt ernstlich beabsichtigt ist, die E-Mail-Adressen oder Postanschriften für die Aussendung von Informationen an Interessenten zu nutzen. Wenn nein, macht es wenig Sinn, diese Daten zu erheben. Dennoch sieht man im Web oft lange Formulare, die ausgefüllt werden sollen, denen dann aber später keine weitere Aktivität folgt.

Autoresponder als Adreßsammler

Eine andere Methode, um an E-Mail-Adressen zu gelangen, sind Autoresponder, denn die speichern in Logdateien automatisch die Adressen, an die sie Mails versenden.

So ist es zum Beispiel möglich, eine Textanzeige in einem E-Mail-Dienst zu plazieren, die neben oder auch statt einem HTTP-Link eine E-Mail-Adresse zur Anforderung von Informationen enthält. Statt die Informationen manuell zu verschicken, läßt sich hierfür ein Autoresponder verwenden. Nach einer gewissen Zeit werden dann die Adressen ausgelesen und für eine Nachfaßaktion benutzt.

Dieses Vorgehen erfordert jedoch eine feinfühlige Handhabung, denn den Anfragenden ist wahrscheinlich nicht bewußt, daß ihre E-Mail-Adressen gespeichert wurden. Eine folgende Aussendung sollte also klar Bezug nehmen auf die vorhergehende Anfrage und möglichst knapp ausfallen, um den Eindruck von "Spam" zu vermeiden. Die Aussendung kann das Angebot enthalten, daß die Personen in die Mailingliste eingetragen werden, um zukünftig regelnäßig neue Informationen und Angebote zu bekommen ("wir haben wieder etwas für Sie").

Die Adressaten sollte jedoch nur dann eingetragen werden, wenn sie diesen Wunsch durch Zurücksenden dieser E-Mail aktiv bestätigen. Das umgekehrte Verfahren, eine ungebetene Eintragung, die aktive Abmeldung erfordert, würde sich in gefährlicher Nähe zum "Spamming" bewegen.

zurück nach oben