E-Mail kommt automatisch
Regelmäßig erscheinende E-Mail-Dienste bekommt der Benutzer nach der Bestellung automatisch,
ohne jede weitere
Aktivität. Das ist "Push"-Technik, die funktioniert. Im Gegensatz dazu müssen Leser
Webseiten immer wieder aktiv aufsuchen, damit ein neuer Kontakt zwischen Anbieter
und Nutzer zustandekommt. Dies ist ein wahrscheinlich der wichtigste strategische
Vorteil von E-Mail-Diensten.
E-Mail ist interaktiv - und wird nicht nur so genannt
E-Mail ist das Kommunikationsmedium im Internet.
Anders als Pseudo-"Interaktivität" im Web, etwa durch formulargestützte Berechnungen oder
Datenbankabfragen, kann E-Mail wirkliche Interaktion sein. Dies gilt vor allem
für direkte E-Mail zwischen Personen und für Diskussionslisten, aber auch bei
Newslettern können Sie sofortige Antworten ermöglichen.
E-Mail wird archiviert
Sehr viele, wenn nicht die meisten Abonnenten von regelmäßig erscheinenden
E-Mail-Diensten löschen die Ausgaben nicht einfach nach der Lektüre, sondern legen sie
in ihrem E-Mail-Programm in einem Ordner ab. Wieviele Besucher speichern Ihre Seiten?
Wahrscheinlich eher wenige.
E-Mail ist schnell
Per E-Mail lassen sich auch hochaktuelle und nur kurzzeitig gültige Informationen
verbreiten, etwa zu Veranstaltungen oder Aktionen. Das Web ist dafür meist zu langsam.
Die Information ist zwar schnell bereitgestellt - bis Besucher sie jedoch wahrgenommen haben,
kann die Sache schon längst wieder vorbei sein.
E-Mail kann jeder empfangen
Nicht jeder mögliche Interessent mit Internetzugang hat auch Webzugriff.
In Firmennetzen etwa wird zum Teil nur E-Mail-Kommunikation angeboten. Auch
diese Personen sind potentielle Nutzer von E-Mail-Diensten.
E-Mail ist billig
Versand und Empfang von E-Mail verursachen nur geringfügige Kosten. Gerade private
Nutzer sind oft sehr kostenbewußt – da kann es durchaus ein starkes Argument sein,
daß der Empfang einer E-Mail nur Sekunden dauert und nicht Minuten wie bei der
Online-Lektüre einer HTML-Seite.
E-Mail-Leser sind (bedingt) bekannt
Die Liste der Empfänger ist bekannt. Die Zugehörigkeit der Leser zu Firmen oder
Organisationen läßt sich zum Teil aus den Namen der Domains ableiten.
"Zum Teil" deswegen, weil auch Leser professioneller E-Mail-Dienste diese oft
über eine private Adresse beziehen. Die Qualifizierung der Leser kann zum Teil über
Anmeldeformulare erfolgen.
E-Mail-Listen sind zielgruppengenau
Öffentlich zugängliche Mailinglisten lassen sich genau auf eine Zielgruppe bzw. Branche
zuschneiden. Wenn die Art der dargebotenen Informationen die Bedürfnisse der Zielgruppe
genau trifft, besteht eine gute Chance, daß das Angebot - und damit der Anbieter -
in diesem Marktsegment hohe Leserzahlen und damit einen hohen
Bekanntsheitsgrad erreicht.